Am frühen Morgen des 24.06.2026 machte sich eine sechsköpfige Gruppe, bestehend aus drei Delegierten der Demokratischen Republik Kongo, zwei Chairs und Frau Schmidt als MUN-Director, auf den Weg nach Berlin. Nach vier Stunden, die aber durch angeregte Unterhaltungen wie im Fluge vorübergingen, kamen wir zum Abgeordnetenhaus, um uns die Opening Ceremony anzusehen.
In dem eher spärlich klimatisierten Saal hörten wir zwei Gastredner, Herrn Filipe Ataíde Lampe, einen Sprecher der deutschen Vertretung des UNDP, welcher selber das gastgebende John-Lennon-Gymnasium besucht hat, und Frau Dr. Anja Mihr, eine Politikwissenschaftlerin, mit Vorträgen zum Konferenzleitthema „Generations in Transition: Building Equity in Times of Change“, zu Deutsch: „Generationen im Wandel: Gerechtigkeit in Zeiten der Veränderung schaffen“. Zum Abschluss wurde noch eine Videobotschaft unserer Bundesentwicklungsministerin und Schirmherrin der Konferenz, Frau Reem Alabali-Radovan, vorgeführt. Am Abend lernten wir unsere Gastfamilien kennen und die Chairs, also sie Vorsitzenden der Komitees, trafen sich im Biergarten.
Am nächsten Morgen begann die eigentliche Konferenz, und schnell kristallisierte sich der wahre Gegner der Konferenz heraus, die Hitze. Am Abend trafen sich die einzelnen Komitees zum gemeinsamen Dinner, und im weiteren Verlauf wurden wir durch den Gastvater eines Schülers zum Fußballschauen eingeladen, wofür wir uns an dieser Stelle herzlichst bedanken wollen. Leider wurde es am nächsten Tag noch wärmer, sodass der Dresscode aufgehoben wurde die Sitzung bereits mittags beendet werden musste.
Dies sorgte jedoch für Freizeit, welche einige nutzten, um durch Berlin zu schlendern, bevor wir uns alle wieder zur offiziellen Party an der Schule versammelten. Nach einem angeregten Austausch mit Schülern aus ganz Europa ließen wir den Abend gemeinsam mit Schülern anderer Schulen ausklingen. Am nächsten Vormittag brachte jedes Komitee seine Debatten zu Ende und die Closing Ceremony in der überhitzten Aula begann.
Nach einer herzlichen Verabschiedung bestiegen wir den Zug nach Hamburg. Die Rückreise wurde uns durch Weichenstörungen und kaputte Klimaanlagen versüßt, was uns allerdings die Möglichkeit gab, einander und unsere Mitreisenden näher kennenzulernen, und so ergaben sich viele interessante Gespräche nicht nur untereinander, sondern auch mit Wildfremden. Abschließend wird uns diese Reise wohl noch eine lange Zeit positiv in Erinnerung bleiben, es war eine sehr schöne Zeit in Berlin.
Wir möchten uns beim Executive Team des John-Lennon-Gymnasiums, unseren Gastfamilien und Frau Schmidt bedanken.


